ENDE?  ANFANG?

ENDE? ANFANG?

Es ist wieder soweit, meine lieben Freunde aus dem Brunnerartland.
Das goldene Buch schlägt die Seite 537 auf.

Beim Titel dieser Geschichte habe ich geschmunzelt

– SCHLUSS AUS ENDE – und das vor 8 Jahren präzise am 21.12.2012 in Freundorf beim Musser.

Mit musikalischem Hintergrund, im Kerzenschein, einem Mohnkuchen und einer Tasse guten Kaffees, versuche ich das dazugehörige Bild, das in Wirklichkeit keine Beschreibung braucht, Euch näher zu bringen.
Dieser Platz, diese Wiese war für diese Inszenierung der Wintersonnenwende wie geschaffen.
Markus und Stefanie Musser haben die Gäste mit Spezialitäten verwöhnt. Kann mich noch erinnern, wie Stefanie außergewöhnliche Muffins kredenzt hatte. Doktorbrubru trat mit Günter Pichler auf.

Das Feuer knisterte und der alte Tannenbaum vom Vorjahr mit den Wünschen der Gäste wurde ehrenvoll verbrannt. Da schwebten sie dahin, die Wünsche. Wohin? Natürlich ins Universum.

Gegen 24.00 Uhr unter Trommellauten waren wir bereit, das Ritual im Kreis zu vollziehen.
Die Luft war klar und man sah den sternenvollen Himmel über uns.

Der Flammentanz der Kerzen gab uns Wärme.
Das Wasser- unser Atem löste sich in Nebel auf.
Die Erde unter unseren Füßen war gefestigt.

Als wir im Kreis – in der Anderswelt angekommen waren, fing es an zu schneien. Ich weiß, es klingt fast kitschig, aber es war so.

Es war für jeden Gast eine Erfahrung, die er nicht missen wollte.

Denn SCHLUSS AUS ENDE ist auch ein ANFANG von etwas NEUEM.

Daher wünsche ich Euch ein Wochenende nach Eurem Geschmack.

Eko
Eure
Ilse-Vivienne

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Ybbser- Trilogie III

Ybbser- Trilogie III

Ybbser- Trilogie III

Fortsetzung auf Seite 402 des goldenen Buches.

Die Vernissage nähert sich mit großen Schritten.

Meine Installationen am Fenster und im Kellergewölbe sind gut platziert worden. Das Stroh ist noch immer im Gerede. Gut so.

Jetzt fehlte noch an der Außenfassade der „Hingucker“ für die Sommergalerie.
Man schaute mich an und ich schaute sie an.
Ok, gebt mir 1 Tag? Nein! Ich hatte gerade 1 Stunde zu überlegen, wie und „mit was“ man diesen „Hingucker“ schafft.

Das Bild sagt es: Viele bunte Schirme.
Seit dieser Zeit kennt mich der Bauhof von Ybbs an der Donau. Wir hatten danach noch einige schräge Projekte.
Dieser „Hingucker“ ist sogar in den Ybbser Folder aufgenommen worden und war noch Jahre sehbar.
Die Vernissage war ein großer Erfolg. Die Gäste folgten den „Strohhalmen“ und den „Schirmen“.
Nach 2 Monaten war es vorbei. Dann zog das Fahrradmuseum ein.
Jedoch: einige „Strohhalme“ sind in den Ritzen der Pflastersteine heimelig geworden.
Ich wünsche ein Wochenende nach Eurem Geschmack.

Eko
Eure
Ilse-Vivienne

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Die Ybbser-Trilogie II

Die Ybbser-Trilogie II

Die Ybbser-Trilogie II

📖 Fortsetzung – Seite 401 des goldenen Buches.

Vielleicht könnt ihr Euch erinnern – Freitagsgeschichte die 12. – Urlaub im bemalten Kleid von Ulli Löffler und 16. – Installation beim Stiegen Abgang sind in genau diesem Kellergewölbe ausgestellt worden.
Am Foto könnt ihr sehen, wie dieser Teil des Kellergewölbes ein anderes Aussehen bekommt. Es war für die „Migräne“ der richtige Platz.

Ein kleines Fenster zur Außenwelt. Wo man seinen Schmerz hinausschreien konnte. Ob jemand Dich hört? Das kann man nur hoffen. Migräne ist nicht nur eine körperliche Angelegenheit, sondern auch eine Psychische. Dieser Schmerz hat mich lange begleitet. Meine Schreie sind letztendlich gehört worden.
Übrigens: der Boden des Kellergewölbes ist mit frischer Hainbuche ausgelegt worden. Habe einige Äste von meinem Garten genommen. Es duftet wie im Walde.

Fortsetzung folgt.
Ich wünsche Euch ein Wochenende nach Eurem Geschmack.
Eko
Eure
Ilse-Vivienne
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  📸 Ilse-Vivienne

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Die Ybbser-Trilogie I

Die Ybbser-Trilogie I

Die Ybbser-Trilogie

Es ist wieder soweit, liebe Brunnerartfreunde.
Das goldene Buch hat die Seite 400 aufgeschlagen.
Diese Geschichte ist aus dem letzten Jahrtausend, wo ich noch als Wand- und Fensterkleidermacherin unterwegs war.

Sommer – ein „heißer“ Cocktail voller Künstler = Ybbser Sommergalerie.

Der Ausstellungsraum ist ein altes Gewölbe mit einem Stiegen Abgang in das Kellergewölbe, wo sich in alter Zeit viele Szenen abgespielt haben müssen. Es gab in diesem alten Gewölbe auch einen sehr hässlichen Boden. Igitt.

Man hatte mich gefragt, ob ich vielleicht eine Idee hätte, nur für die Ausstellungsdauer der Sommergalerie! Ja, hatte ich, und damit begann, dass mein Fenster sich zum „Bühnenbild“ vergrößerte.
Auf dem Foto sieht man, wie der weiße Leinenstoff mit Y B B S besprüht ist – damit hatte ich das Erste der 3 Fenster „künstlerisch installiert“. Wenn man genau auf das Foto schaut, sieht man den Boden mit Stroh ausgelegt…

Habe 10 Strohballen aufgerissen und im ganzen Gewölbe verteilt. Na, das war gewagt! Laut Gerüchteküche war sogar die Straße vor der Galerie voller Stroh.
Natürlich übertrieben, vielleicht einige Strohhalme lagen herum. Aber man muss sich aufregen, denn so was gab es noch nie in Ybbs.

Es roch so gut im alten Gewölbe, dass die vorbeigehenden Menschen es einfach hinein zog.
Die Künstler hatten jetzt einen aus der Natur gelegten Boden.
Jetzt habe ich das Verlangen, einen Weinviertel DAC Grüner Veltliner Ried Hiataberg Segenleiten 2019 vom Winzer Kaindl-Maurer aufzumachen.

Am 31.7.2021 in der Kellergasse von Stoitzendorf Szenentheater KUNSTKREIS SCHNABULIEREN – werden Euch auch ausgezeichnete Weine von Kaindl-Maurer eingeschenkt. Dann fühlt ihr Euch genauso happy, wie ich jetzt! Auf Euer Wohl!

Fortsetzung folgt.

Ich wünsche Euch ein Wochenende nach Eurem Geschmack.
Eko Eure Ilse-Vivienne

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